Zusatzversicherung für Abnehmmedikamente – Sinnvoll in 2026?
Weil die GKV Abnehmspritzen bei Adipositas nicht bezahlt, fragen Selbstzahler alternative Wege. Dieser Ratgeber erklärt alle Möglichkeiten.
Als Endokrinologe mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Diabetes und Adipositas beantworte ich täglich Fragen zu GLP-1-Medikamenten. Dieser Leitfaden bietet evidenzbasierte Informationen zu Kosten, Verfügbarkeit und Behandlungsoptionen.
Übersicht
Wer hohe Medikamentenkosten monatlich aus eigener Tasche aufbringen muss, hat verschiedene Optionen zur Verfügung:
- Tarife für Heilmittel – Einige Tarife decken Arzneimittel teilweise
- Außergewöhnliche Belastungen – Gesundheitsausgaben steuerlich angeben
- Betriebliches Gesundheitsmanagement – Manche Unternehmen unterstützen Präventionsprogramme
Rechnung aufmachen
Laufende Kosten von rund €250 pro Monat ergibt auf €1.800–€3.720 pro Jahr.
Im Vergleich rechnet man: Ersparte Folgekosten bei weniger Diabetes-Komplikationen – über Jahre oft deutlich mehr.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Ozempic-Kosten von der Steuer absetzen?
Grundsätzlich ja. Apothekenrechnungen können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Das Rezept gilt als Beleg. Ein Selbstbehalt wird berechnet.
Gibt es spezielle Versicherungen für Abnehmmedikamente?
Reine GLP-1-Tarife existieren nicht. Aber: Bestimmte Ergänzungstarife decken verschreibungspflichtige Medikamente anteilig.