Wegovy und Verstopfung
Zu den verbreitetsten Nebenwirkungen von Wegovy zählt Verstopfung. Dieser Ratgeber zeigt, in welchem Maße Verstopfung vorkommt, wie lange sie anhält und welche Maßnahmen Sie tun können.
Mit meiner klinischen Expertise im Bereich der metabolischen Medizin möchte ich Ihnen einen umfassenden Überblick über die aktuellen Möglichkeiten der GLP-1-Therapie geben.
Wie häufig tritt Verstopfung auf?
Nach Herstellerangaben klagen 10–30 % der Nutzer über Verstopfung in den ersten Wochen. Die Beschwerden lassen meist innerhalb eines Monats ab.
Speziell bei Wegovy tritt Verstopfung beim Therapiestart zu erwarten.
Mechanismus
Wegovy greift ein durch Stimulation der GLP-1-Rezeptoren und moduliert die Magenentleerung. Dies kann Verstopfung begünstigen.
Zusätzlich hat Wegovy zentral und beeinflusst die Hunger-Sättigungs-Regulation, was Verstopfung begünstigen könnte.
Tipps zur Linderung
Diese Tipps lindern die Beschwerden:
- Langsam aufdosieren – Der Arzt verschreibt zunächst die Einstiegsdosis
- Mehrere kleine Mahlzeiten – Entlastet die Verdauung
- Ausreichend Flüssigkeit – Regelmäßig über den Tag verteilt
- Fettreiche Speisen meiden – Reduziert die Belastung
- Arzt konsultieren – Bei anhaltenden Symptome länger als einen Monat
Ärztliche Hilfe
Kontaktieren Sie sofort die Notaufnahme, wenn:
- keine Besserung eintritt
- Starke Schmerzen dazukommen
- Sie das Medikament nicht tolerieren können
Häufig gestellte Fragen
Ist Verstopfung bei Wegovy gefährlich?
In den meisten Fällen ist Verstopfung harmlos und bessert sich nach einigen Wochen. Schwere Symptome sollten medizinisch untersucht werden.
Kann ich Wegovy trotz Verstopfung weiter nehmen?
Ja, falls die Beschwerden tolerierbar sind. Ein Facharzt kann eine Dosisreduktion erwägen, um die Verträglichkeit zu verbessern.